Interview mit

Frank Weyrauch

Hörakustikermeister & Betriebsleiter
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Menschen Lebensqualität zurückgeben – für Frank Weyrauch ist das kein Werbeslogan, sondern täglicher Antrieb. Seit fast 19 Jahren prägt der Hörakustikermeister die Erfolgsgeschichte von auric Hörgeräte mit. Was 2007 als mutiger Schritt in die Selbstständigkeit in Karlsruhe-Durlach begann, ist heute ein regionales Netzwerk aus sechs Standorten und 19 Mitarbeitenden. Ein Gespräch über den Mut zur Veränderung, die Freiheit der Gestaltung und warum man bei auric mehr ist als nur eine Personalnummer.
Frank, dein Weg in die Hörakustik war nicht direkt vorgezeichnet. Ursprünglich zog es dich in die Kunststofftechnik und den KFZ-Bereich. Wie kam es zum Umdenken?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Das Studium war eine harte Schule, und nach dem Vordiplom merkte ich, dass die Perspektive fehlte. Den entscheidenden Impuls gab mir eine Bekannte. Sie arbeitete bereits in der Hörakustik und schwärmte in den höchsten Tönen von ihrem Job. Das machte mich neugierig.

Da es Anfang der 90er noch kein Internet gab, habe ich mich ganz klassisch im Berufsinformations­zentrum (BIZ) schlau gemacht. Das Anforderungsprofil aus Technik und direktem Kundenkontakt klang spannend. Ich bewarb mich, bekam die Zusage bei einem Filialisten und wusste schnell: Das passt zu mir.
Nach 13 Jahren bei einem großen Filialisten hast du 2007 den Sprung zu auric gewagt. Was war der Auslöser für diesen Wechsel?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Ich war an einem Punkt, an dem ich mich eingeengt fühlte. Die Strukturen bei meinem damaligen Arbeitgeber waren sehr starr, es gab wenig Raum für Eigeninitiative. Über einen Freund hörte ich von auric. Die Chance, in Karlsruhe-Durlach ein Fachgeschäft quasi von der Pike auf mitzugestalten, hat mich gereizt. Es war damals erst das zweite Fachgeschäft außerhalb des Hauptsitzes in Rheine. Dieser Pioniergeist hat mich sofort gepackt.
Heute hat auric über 100 Standorte in Deutschland. Du selbst bist mittlerweile Partner mit sechs Filialen. Was macht auric als Arbeitgeber und Partner für dich so besonders?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Ganz klar das familiäre Umfeld und die flachen Hierarchien. Bei auric bist du keine Personalnummer in einer riesigen Datenbank. Man begegnet sich auf Augenhöhe. Wenn es Herausforderungen gibt, klären wir das auf kurzem Dienstweg.

Besonders schätze ich die unternehmerische Freiheit. Ich kann mich bei auric frei entfalten. Das ist gerade für Meister interessant, die darüber nachdenken, eine eigene Betriebsstätte zu leiten oder zu eröffnen. Man ist sein eigener Chef, hat aber ein starkes Sicherheitsnetz im Rücken.
Du sprichst das „Sicherheitsnetz“ an. Wie unterstützt dich die Zentrale in Rheine konkret in deinem Alltag als Betriebsleiter?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Die Zusammenarbeit mit der Zentrale hält mir im Alltag spürbar den Rücken frei. Ob professionelle Unterstützung beim Marketing, die Pflege der Homepage oder die Abwicklung bürokratischer Hürden bei Neueröffnungen – das Backoffice in Rheine erledigt diese Aufgaben absolut zuverlässig.

So muss ich mir um komplexe Themen wie das Mahnwesen, Konditionsverhandlungen mit Lieferanten oder die gesamte Buchhaltung kaum Gedanken machen. Das ist für mich der entscheidende Faktor: Ich kann mich voll und ganz auf die strategische Führung meiner Fachgeschäfte konzentrieren.
Trotz der Verantwortung als Geschäftsleiter stehst du immer noch gerne im Fachgeschäft. Was begeistert dich nach all den Jahren immer noch an deinem Beruf?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Es ist die pure Lebensqualität, die wir zurückgeben. Wenn Kunden erzählen, dass sie beim Familienessen nicht mehr nur stumm dabeisitzen und lächeln, sondern wieder aktiv mitdiskutieren können – das ist Gänsehaut pur. Diesen Hörerfolg direkt mitzuerleben, ist unbezahlbar.
Was rätst du jungen Kollegen oder Meistern, die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind wie du vor 19 Jahren und nach einer Veränderung suchen?
Hörakustikermeister Frank Weyrauch
Wer diesen Beruf liebt, braucht Empathie für Menschen und eine Affinität zur Technik. Aber man braucht auch den Mut, sich das richtige Umfeld zu suchen. In der Hörakustik herrscht Fachkräftemangel – man hat heute die Wahl. Wer nicht nur „ausführen“, sondern „gestalten“ will, für den ist das Partnermodell bei auric ideal. Man bekommt hier eine echte Perspektive auf Lebenszeit.

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