Interview mit

David Thörner

Auszubildender zum Hörakustiker bei auric

Ein Leben für die Ohren: Dein Weg als Hörakustiker bei auric

David Thörner, Auszubildender zum Hörakustiker im 3. Lehrjahr bei auric, erzählt von seiner großen Leidenschaft, der Hörakustik. Seit seiner Geburt ist David hochgradig hörgeschädigt, doch diese Erfahrung hat ihn zu seinem Traumberuf geführt.
David, was begeistert dich jeden Tag wieder an deiner Arbeit bei auric?
Ich lerne in der Ausbildung unglaublich viel über meine eigene Geschichte. Jedes Mal, wenn ich in der Berufsschule bin, erfahre ich auch wieder etwas Neues über mich, zum Beispiel warum ich wegen meiner eigenen Hörschädigung anders als andere auf Menschen reagiere. Das ist Wissen, das mich glücklich macht. Ich freue mich auch darüber, meine Erfahrungen mit den Kunden und Kundinnen zu teilen. Ich kann den Menschen näher bringen, wie es ist, mit Hörgeräten zu leben.
Warum hast du dich für auric entschieden?
Mein Vater schlug mir vor, mein Abitur am Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg in Essen zu machen, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Die Idee fand ich gut. 2019 ging es für mich nach Essen. Gelebt habe ich während dieser Zeit in einem Internat. 2023 habe ich dort mein Abitur bestanden. Meine Eltern arbeiten beide in der Pflege. Daher zog es mich auch in den sozialen Bereich. auric kannte ich von einer Hospitanz. Damals fand ich es schon super, dass man in der Hörakustik so viel mit Menschen in Kontakt kommt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in dem freundlichen Team. Nach dem Abitur habe ich mich dann bei auric beworben und bekam die Zusage.
Was schätzt du am meisten an deinem Team und unserer Unternehmenskultur?
Was unser Team auszeichnet, ist die familiäre Atmosphäre, die ich sehr schätze. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und unterstützen uns gegenseitig, wo immer es geht. Hilfe ist immer zur Stelle. Wir können jederzeit unsere Kollegen in Osnabrück kontaktieren und um Unterstützung bitten oder umgekehrt.
Was sind deine persönlichen Interessen?
Früher habe ich extrem viel Fußball gespielt. Leider kann ich das Hobby nicht mehr so ausüben. Fan bin ich geblieben. Ich gehe gerne ins Stadion. Bayer Leverkusen ist mein Verein! Meine Eltern sind auch große Fußballfans. Mein Vater hat eine Dauerkarte für den VfL Osnabrück. Ich bin da quasi da rein geboren. Meine Familie ist sehr an Sport interessiert. Auch meine Mutter. Dass bei uns im Wohnzimmer etwas anderes läuft als Sport, ist selten. Nur bei GZSZ machen meine Eltern eine Ausnahme.
Warum empfiehlst du auric als Arbeitgeber weiter?
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei auric sind alle ambitioniert und sehr zuvorkommend. Das Schöne in meiner Ausbildung ist, dass ich selber vieles entscheiden kann in dem, was und wie ich arbeite. Es gibt Firmen, da ist jeder Schritt festgelegt. Bei auric hast du Entscheidungsfreiheit. Hauptsache das Ergebnis stimmt. Das macht mir Spaß.
Was war dein schönstes Hörerlebnis?
Da gibt es viele Erlebnisse. Am Anfang meiner Ausbildung war es für mich schon ein Highlight, wenn ich einen Hörtest bei einem Kunden durchführen durfte. Dann irgendwann durfte ich einem Kunden das erste Mal ein Hörgerät anpassen. Diese Veränderung mitzuerleben, wenn er plötzlich wieder hören kann, das ist schön. Ich bin auch sehr glücklich, wenn ich gehörlosen Kunden helfen kann. Ich kann aus der Schule auch ein wenig Gebärdensprache. Die Kunden sind extrem dankbar, wenn sie sich gehört fühlen. Ich habe auch Gebärdensprachkurse für Kollegen und Kolleginnen angeboten. Mir macht es einfach Spaß, wenn ich Menschen helfen kann. David Thörner schließt im Juli 2026 seine Ausbildung zum Hörakustiker ab. Was er danach machen will, weiß er noch nicht. Im Moment überlegt er, seinen Meister zu machen – auch ein Studium ist möglich.

Traumjob in Hörweite – unser Stellenportal

Neugierig geworden? Dann gehör dazu und tauche ein in die spannende Welt der Hörakustik. Entdecke jetzt unsere freien Stellen und finde den richtigen Klang für deine Karriere.